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Sascha Dörger, geboren 1979 in Bremerhaven verbindet seine Leidenschaft zur Musik und zur Fotografie in einer eindrücklichen Ausstellung zu den 10 Geboten. Jedes einzelne Gebot wird von dem gelernten Graphik-Designer provokant und aufregend illustriert. Erstmalig präsentierte Dörger „seine“ 10 Gebote anlässlich als „offizielle Ausstellung zum Pop-Oratorium“ im Saalbau Witten. Aber auch im Rahmen der Regionalproben und der Aufführung werden die Motive ausgestellt.
Weitere Informationen zu Sascha Dörger auf: www.sascha-doerger.de
Bericht im pro-Medienmagazin
 Motiv Gebot 1: Ich bin der Herr dein Gott - Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. |
 Motiv Gebot 2: Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen. |
 Motiv Gebot 3: Du sollst den Feiertag heiligen.
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 Motiv Gebot 4: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. |
 Motiv Gebot 5: Du sollst nicht töten.
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 Motiv Gebot 6: Du sollst nicht ehebrechen. |
 Motiv Gebot 7: Du sollst nicht stehlen.
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 Motiv Gebot 8: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. |
 Motiv Gebot 9: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. |
 Motiv Gebot 10: Du sollst nicht begehren was dein Nächster hat. |
Die Motive im Shop als Plakat A2 und Postkarte
Copyright 2009 - Sascha Dörger
Jede kommerzielle oder nicht kommerzielle Nutzung der Motive ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von Sascha Dörger gestattet. Alle Rechte vorbehalten.
Kurzvita Sascha Dörger
Making of Foto zu Gebot 10 / Motiv Schuhe
Geboren 1979 in Bremerhaven
Ausbildung zum Mediengestalter und zum Industriekaufmann
2005-2009 Grafik-Design Studium an der Fachhochschule Dortmund Diplom Abschluß
Parallel zum Studium freiberufliche Tätigkeit als Grafiker
Wohnhaft in Mülheim an der Ruhr
Leidenschaft zur Musik und zur Fotografie
Bibelkunst: Designer zeigt Zehn Gebote zeitgemäß
Brauchen wir die Zehn Gebote überhaupt noch? Diese Frage stellte sich der Grafik-Designer Sascha Dörger im Rahmen seiner Diplomarbeit – und fand provozierende Antworten. Bei einem Gottesdienst in Witten wurde sein Werk am Wochenende erstmals ausgestellt.
Dörger will in seiner Ausstellung die Relevanz der Zehn Gebote für die heutige Zeit deutlich machen. Dazu hat er die biblischen Weisungen in Bildern dargestellt. Das Fünfte Gebot zeigt er etwa durch einen schwarzen Gamecontroller, der sich im linken Bildteil in eine Handfeuerwaffe verwandelt – "Du sollst nicht töten" hat er darunter geschrieben. Das sei sein erstes Motiv gewesen, er habe dabei an den Amoklauf in Winnenden gedacht, sagt er gegenüber pro. "Ich will mit meinen Bildern einen Anstoß dazu geben, über den Sinn der Zehn Gebote in der heutigen Zeit nachzudenken."
Aus diesem Bemühen hätten sich auch die anderen Motive ergeben – etwa ein Bobby-Car mit zwei entgegengesetzten Lenkrändern und der Unterschrift "Du sollst nicht ehebrechen" oder ein Sicherheitsschloss mit integrierter iPod-Bedienung und dem Bibeltext "Du sollst nicht stehlen". Entsprechend habe er auch bei den übrigen biblischen Themen versucht, sie zeitgemäß zu übersetzen. Die Ergebnisse können nach der Vernissage am vergangenen Wochenende im Wittener Saalbau nun auch auf seiner Webseite "sascha-doerger.de" angesehen werden. Zudem sind sie als Postkarten und Poster erhältlich.
Die Zehn Gebote betreffen uns alle
Nach Ansicht von Dörger deuten die Zehn Gebote auf Fragen, die auch heute noch relevant sind. Dabei würden sie uns aber nicht vorgeben, was wir zu tun hätten, sondern uns einen Spiegel vorhalten und fragen, was uns wirklich wichtig sei. "Die Zehn Gebote weisen auf wertvolle gesellschaftliche Themen hin, die uns Impulse für den Alltag geben können", sagt er. Leider wären sie in Deutschland sehr in Vergessenheit geraten. Wenn man heute von den Zehn Geboten redete, klänge das oft altmodisch. Deshalb habe er mit seinen Motiven versucht, bestimmte aktuelle Themen anzustoßen. "Ich wollte einen einfachen Zugang zu komplexen Fragen schaffen. Die Gebote werden oft zerredet. Dabei sollten sie eigentlich ganz einfach sein", sagt er.
Gänsehaut beim Vierten Gebot
Die Reaktionen auf seine Arbeit seien bislang durchweg positiv gewesen. Neben zahlreichen Komplimenten zu ihrem ästhetischen Wert, habe Dörger sich aber besonders darüber gefreut, dass Menschen sich tiefgehend mit den Aussagen beschäftigt haben. So habe sich etwa die gesamte Belegschaft der von ihm beauftragten Druckfirma versammelt, um sich seine Bilder auszusehen. Die Vorarbeiterin habe ihm erzählt, dass sie beim Vierten Gebot eine Gänsehaut bekommen habe. Auf dem gemeinten Plakat ist ein Rollstuhl zu sehen, der sich von seiner Sitzfläche aus in einen Kinderwagen umformt – nach Aussage von Dörger "ein Symbol für den Generationenvertrag". Begeistert zeigten sich auch die Diplomprüfer. Sie bewerteten die Arbeit mit einer glatten "1,0".
Quelle: pro Medienmagazin
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